Wie aus einem Gesetzentwurf zur Stärkung der medizinischen Versorgung hervorgeht, sollen Kassenpatienten künftig binnen einer Woche einen Termin bei einem Facharzt bekommen, auf den sie dann nicht länger als vier Wochen warten sollen. Der Entwurf liegt der „Ärztezeitung“ vor. Damit die Termineinhaltung gewährleistet wird, sollen die Kassenärztlichen Vereinigungen Terminservicestellen einrichten. Falls eine Servicestelle bei der Vermittlung scheitert, soll sie den Patienten zur ambulanten Behandlung an ein zugelassenes Krankenhaus verweisen. Allerdings sieht der Entwurf auch Einschränkungen vor. So soll das Terminversprechen daran geknüpft werden, dass die Behandlung in diesen Fristen auch medizinisch erforderlich ist, sich der Gesundheitszustand ohne Behandlung verschlechtert oder eine längere Verzögerung zu einer Beeinträchtigung des Behandlungserfolgs führt. Darüber hinaus  soll die Termingarantie an eine Überweisung gebunden sein. Ausnahme: Für den Besuch bei einem  Augenarzt, Frauenarzt und Kinderarzt keine Überweisung nötig sein

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10. Oktober 2014