Tränende Augen, Schnupfen und geschwollene Nasenschleimhäute sind vielfach typische Anzeichen Pollenallergie. Verursacht wird diese dadurch, dass das Immunsystem der Betroffenen überstark auf die Eiweiße in Pflanzenpollen reagiert. Obwohl diese Stoffe an sich harmlos sind, können die Symptome der Allergie weitere Schäden nach sich ziehen wie zum Beispiel Asthma oder chronische Schleimhautschäden. Um die Ursache der Pollenallergie zu behandeln, hat sich die sogenannte spezifische Immuntherapie (SIT) bewährt. Dabei spritzt der Arzt dem Patienten ein Allergenextrakt am Oberarm unter die Haut – in der Regel monatlich über einen Zeitraum von drei Jahren. Allerdings haben viele Patienten Angst vor den Spritzen und scheuen deswegen den regelmäßigen Gang zum Arzt, der damit verbunden ist. Abhilfe könnte hier vielleicht künftig eine Heuschnupfen-Impfung in Tablettenform schaffen. Derzeit entwickeln Forscher in Mailand, Kopenhagen und Paris einen neuen Impfstoff gegen Birkenpollen in Tablettenform.

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24. Juni 2014