MCP-Tropfen: Apotheken nehmen Magenmittel aus Regalen

Deutsche Apotheken wollen in der nächsten Zeit keine Magentropfen mit dem Wirkstoff Metoclopramid (MCP) verkaufen. Grund dafür ist ein Widerruf der Zulassung für die bislang übliche Dosierung. MCP, das Übelkeit verhindern soll wurde jährlich bis zu 5,7 Millionen Mal verordnet. So wie der Branchendienst Apotheke adhoc mitteilte, müssten Ärzte und Patienten auf andere Medikamente ausweichen, bis es Nachfolgepräparate mit einer kleineren Wirkstoffmenge gebe. Der Widerruf für die Zulassungen vom Bundesinstitut geht auf die Europäische Kommission zurück. Diese hatte Ende Dezember entschieden, die Grenzwerte für den Wirkstoff zu senken weil sie zu dem Ergebnis gekommen war,  dass es bei hoher Dosierung und langer Behandlung mehr Risiken als Nutzen gebe.

21, April, 2014Wissen DoktorSchlagwörter:

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