Gibt es eine neue Hoffnung im Kampf gegen den HI-Virus? Molekularbiologen der Medizinischen Fakultät der TU Dresden scheint hier ein völlig neuer Ansatz gelungen zu sein. Gemeinsam mit Kollegen vom Hamburger Heinrich Pette Institut für Virologie gelang es den Forschern, die HI-Infektion bei Labormäusen zu behandeln. Sie züchteten dafür über Jahre ein Enzym, das HI-Viren in Zellen erkennt und aus dem Erbgut infizierter Zellen ausschneidet. Mittels Biomedizin entfernten sie den tödlichen Erreger damit weitestgehend aus den Tieren. Nach Angaben des Leiter der Abteilung Antivirale Strategien der TU,, Professor Joachim Hauber, ist es der bisher einzige Ansatz, bei dem eine Infektion wieder rückgängig gemacht wird und die behandelte Zelle dabei gesund überlebt. Ob das auch beim Menschen funktioniert, kann sich nur in klinischen Studien erweisen. Ob diese Behandlung jedoch auch bei Menschen funktioniert, kann sich nur in klinischen Studien erweisen. Es dürften also noch Jahre vergehen, bis die Methode wirklich spruchreif ist.

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23. Dezember 2013