Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit wird zurzeit die Basis für flächendeckende Anwendungen der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) in der Krankenversicherung errichtet. So wie die Gematik, einer Gesellschaft unter Trägerschaft der Krankenkassen, Ärzte, Kliniken und Apotheker, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin berichtete, werde derzeit die Infrastruktur hierfür aufgebaut. Schritt für Schritt kämen dann Anwendungen wie eine elektronische Unterschrift, Programme für mehr Sicherheit von Arzneimitteltherapien oder die elektronische Fallakte. Am Ende steht dann wohl eine „Gesundheitsdatenautobahn“. Allerdings warnte die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) warnte vor einem unerwartetem Mehraufwand bei der elektronischen Gesundheitskarte. „Bei der eGK wurden die Aspekte Sicherheit und Wartung unterschätzt“, so heißt es dort. Und weiter: „Es ist ein mögliches Szenario, dass die Karte immer wieder ausgetauscht werden muss.“

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28. Juli 2014