Urlaubsanspruch bei Todesfall

Ein Todesfall in der Familie ist für die Angehörigen eine emotionale Stresssituation. Nicht nur, dass man sich mit dem Tod eines geliebten Menschen auseinander setzen muss, sondern es gilt auch, die Beerdigung zu organisieren und eine Reihe von Formalitäten zu erledigen. Was aber, wenn man berufstätig ist und das Urlaubskontingent aufgebraucht ist? Hier greift der Gesetzgeber ein: Arbeitnehmer haben gemäß Bürgerlichem Gesetzbuch (BGB) einen Anspruch auf Sonderurlaub in besonderen Fällen. So gewährt § 616 BGB einem  Arbeitnehmer bei verschiedenen Anlässen Sonderurlaub, zu dem auch der Todesfall eines nahen Angehörigen gilt. In einem solchen Fall muss der Arbeitnehmer zwei Tage freigestellt werden, einen Tag für den Todestag und einen weiteren für die Beerdigung. Als nahe Angehörige zählen Geschwister, Eltern, Kinder oder Großeltern. Diese Regelung gilt auch  bei Pflege-, Adoptiv- oder Enkelkindern, nicht aber beim Todesfall eines Onkels oder eines Cousins.

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Das Gesundheitswesen Deutschland besteht aus allen Personen, Institutionen und Einrichtungen, die mit der Krankenversorgung und Gesunderhaltung der deutschen Bürger zu tun haben. Im Einzelnen sind dies die Empfänger der Gesundheitsleistungen (Patienten), die Personen, die diese Leistungen errichten (Ärzte, Arzthelfer, Apotheker etc.), die Finanzierer dieser Leistungen (Direktzahler, Versicherte in der Gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung, Arbeitgeber), die Zahler dieser Leistungen (Kranken-, Unfall-, Pflege- und Rentenversicherungen sowie staatliche Unterstützer), der Staat mit seinen Überwachungsämtern (Bund, Länder, Kommunen) sowie weitere Interessenverbände wie etwa Selbsthilfeeinrichtungen.

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